Praxis, Homöopathie, Naturheilkunde
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Heilpraxis für Homöopathie und Komplementärmedizin
Heilpraxis für Homöopathie und Komplementärmedizin

Potenzen und Dosierung

Die Wahl der Potenz

  • Wir empfehlen zur Selbstbehandlung vorwiegend niedrige Potenzen zwischen D 6 und D 12. Allgemein gilt: Je mehr sich die Erkrankung im körperlichen, organischen Bereich befindet, desto niedriger wird die Potenz gewählt. Je mehr sich die Störung im psychisch-seelischen Bereich befindet, desto höher ist die passende Potenz. 
  • Bei einer homöopathischen Konstitutionstherapie, die dem erfahrenen Homöopathen vorbehalten bleiben sollte, können sehr hohe und sehr selten (im Abstand von mehreren Wochen bis Monaten) gegebene Potenzen zum Einsatz kommen (M, XM, CM).
  • Hohe Potenzen wirken bei akuten Erkrankungen oft schneller als niedrigere Potenzen, aber sie müssen genauer mit dem Krankheitsbild übereinstimmen und sollten nur vom erfahrenen Homöopathen verordnet werden.
  • Niedrige Potenzen wirken langsamer und mehr auf der organischen Ebene
  • .Die Wirkung eines Arzneimittels hält umso länger an, je „ähnlicher“ es ist und je höher die gewählte Potenz ist. 

 

Es gibt unter Homöopathen sehr unterschiedliche Anschauungen bezüglich der Wahl der richtigen Potenz. Manche bevorzugen hohe und höchste Potenzen in seltenen Gaben, weil diese ihrer Meinung nach tiefgehender und anhaltender wirken. Andere wiederum halten sich an niedrige und öfter wiederholte Potenzen bis hin zur C 12, weil sie der Auffassung sind, dass die Hochpotenzen zu sehr in die seelischen und schicksalsbedingten Bereiche des Menschen eingreifen. Wer einmal die umfassende körperlich-psychisch-seelische Wirkung von Hochpotenzen selbst erlebt hat, muss zugeben, dass Hochpotenzen ein sehr machtvolles Instrument in der Hand des erfahrenen Homöopathen sind. Hochpotenzen können lang anhaltende unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Eine einmalige (!) Einnahme einer C 200 kann 6–8 Wochen lang wirken, eine C 1000 bereits mehrere Monate! Zuweilen kann die Wirkung noch länger anhalten oder schon nach kurzer Zeit abklingen. 

Wir empfehlen daher Selbst-Behandlungen nur mit niedrigen Potenzen durchführen. Hier besteht kein gesundheitliches Risiko. Bei Störungen im psychisch-seelischen Bereich, werden wir in einzelnen Fällen die D 30–D 200 anwenden 

 

Dosierung

  • Wir verwenden die niedrigen Potenzen (D 3, D 6, C 6, D 12, C 12) im Allgemeinen in folgender Dosierung: 5 Globuli dreimal täglich im Mund zergehen lassen. 
  • Prinzipiell macht es keinen Unterschied, ob die homöopathischen Mittel in Form von Tropfen, Tabletten oder Globuli eingenommen werden, weil allein die Art der Information ausschlaggebend ist und nicht der Informationsträger. 
  • Die Dosis von 5 Globuli entspricht in etwa einer Tablette oder 5 Tropfen.
  • Bei höheren Potenzen als die D 30 genügt eine einmalige Einnahme von 5 Globuli. Danach lassen wir das Mittel auswirken.
  • In sehr akuten Fällen, in denen wir einen möglichst schnellen Wirkungseintritt wünschen, können wir 5 Globuli sofort einnehmen und dann 10 Globuli in einem halben Glas Wasser (ohne Kohlensäure, z. B. Volvic) auflösen. Wir verrühren (verkleppern) kräftig, am besten mit einem Plastiklöffel. Von dieser Lösung nehmen wir alle halbe Stunde einen Teelöffel voll ein. Vor jeder Einnahme nochmals kurz verkleppern. Sobald die Beschwerden sich bessern, können wir die Einnahmehäufigkeit reduzieren. 

Die Dosierung beim Eintritt einer Erstreaktion

Eine Erstreaktion oder Erstverschlimmerung liegt dann vor, wenn sich die Symptome nach der Einnahme des Mittels verstärken. Die Vitalkraft reagiert auf das Arzneimittel mit einer Verstärkung der Symptomatik. 

Falls durch die Einnahme eines homöopathischen Mittels eine Erstreaktion eintritt, hören wir mit der Einnahme auf und lassen das Mittel auswirken. 

In manchen seltenen Fällen kann es sinnvoll sein, die Erstreaktion durch das Trinken einer starken Tasse Kaffee oder das Riechen einer kampferhaltigen Salbe oder Lösung abzuschwächen. Kaffee und Kampfer schwächen die homöopathische Arzneimittelwirkung ab und sind insofern als Gegenmittel bei starken Erstreaktionen verwendbar. Es ist auch möglich, mittels schulmedizinischer Medikamente eine starke Erstreaktion abzudämpfen. Besser ist es in jedem Fall, die Arzneiwirkung ausklingen zu lassen, ohne zusätzlich etwas zu unternehmen. Wir sollten uns bewusst sein, dass es sich um eine gesunde Reaktion der Vitalkraft handelt und jede weitere Maßnahme diese Heilreaktion eher stört als unterstützt. 

Die Dosierung bei Säuglingen, Kindern und in der Schwangerschaft

Homöopathische Arzneien sind in der Schwangerschaft sowie für Säuglinge und Kinder gut verträglich und brauchen weder in der Potenz noch in der Dosierung verändert zu werden. Behandlungen während der Schwangerschaft und bei Säuglingen verlangen jedoch eine besondere Umsicht. Eine fachkundige Betreuung ist in schwierigen Fällen dringend erforderlich.

 

 

Dr. Schön

Terminvereinbarungen unter:

T: 0650 4328814   

 

für allgemeine Anfragen verwenden Sie bitte das  Kontaktformular oder mail an:

 

ordischoen@gmail.com

 

Ordination:

Arbeiterstrandbadstr. 118

1210 Wien

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